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Neu wbec 1.6 ist da – mit komplett neuer Oberfläche. Was ist neu?

PV-Überschussladen

Laden mit dem eigenen Sonnenstrom: so funktioniert es, so viel bringt es, und diese Geräte werden unterstützt.

Das Prinzip

Sonnenstrom ins Auto statt für Cent-Beträge ins Netz

Strom aus dem Netz ist teuer, für eingespeisten PV-Strom gibt es nur noch wenige Cent. Was liegt also näher, als das E-Auto möglichst mit dem eigenen Sonnenstrom zu laden?

Die Heidelberg Energy Control lädt ab Werk mit einem fest eingestellten Strom. wbec passt diesen Ladestrom laufend an: Es liest am Wechselrichter oder Smartmeter ab, wie viel gerade eingespeist wird, und gibt genau diesen Überschuss an das Auto weiter.

Beispiel

  1. Die PV-Anlage erzeugt 6 kW, das Haus braucht 0,5 kW. Die Wallbox lädt mit 8 A (5,5 kW). Es wird weder eingespeist noch Strom bezogen – der ideale Zustand.
  2. Die Sonne kommt heraus, die PV-Leistung steigt auf 9 kW. Der Smartmeter misst jetzt 3 kW Einspeisung.
  3. wbec erhöht den Ladestrom auf 12,3 A (8,5 kW). Der zusätzliche Sonnenstrom fließt ins Auto statt ins Netz – der ideale Zustand ist wieder erreicht.
wbec.local
PV-Verlauf über 24 Stunden: Tagsüber folgt die Ladeleistung dem Überschuss, der Netzbezug bleibt nahe null

PV-Verlauf in der wbec-Oberfläche: Die erlaubte Ladeleistung (gestrichelt) folgt der Sonne, das Netz (blau) bleibt nahe null.

PV

Laden nur mit Überschuss. Reicht die Sonne nicht für den Mindeststrom, pausiert die Ladung.

Min+PV

Immer mit Mindeststrom laden, der Überschuss kommt oben drauf – für Tage, an denen das Auto sicher voll werden soll.

Weckintervall

Neu in 1.6: hält Autos wach, die sonst einschlafen, während sie auf die Sonne warten.

Rechenbeispiel

Was bringt das im Jahr?

Ein Beispiel mit 12.000 km im Jahr und 18 kWh auf 100 km – das sind 2.160 kWh Ladeenergie.

Nur Netzstrom (35 ct)

756 €

Nur Sonnenstrom
(entgangene Einspeisung, 8 ct)

173 €

Größtmögliche Ersparnis

583 €

Realistisch bei 50 % Sonnenanteil

ca. 290 €

Ganz ohne Netzstrom geht es in der Praxis nicht: Im Winter und bei schlechtem Wetter reicht die PV-Leistung nicht, und manchmal muss das Auto nachts laden. Rund die Hälfte über die Sonne zu schaffen, ist aber realistisch – bei mehr Kilometern, höheren Strompreisen und sinkender Einspeisevergütung entsprechend mehr. Setz einfach deine eigenen Werte ein:

pro kWh, laut deiner Stromrechnung
pro kWh – so viel bekommst du, wenn der Strom ins Netz geht
im Sommer fast alles, im Winter wenig – 50 % sind ein guter Startwert

Deine Ersparnis (Schätzung)

– € pro Jahr
  • Ladeenergie pro Jahr
  • Sonnenstrom statt Netzstrom
  • §14a EnWG
  • Dynamischer Tarif

Ein wbecProS3 mit diesen Freischaltungen kostet und hat sich nach rund bezahlt gemacht.

Kompatibel

Unterstützte Geräte

Diese Geräte sind mit wbec getestet. Die Einrichtung ist in der Anleitung und im Wiki beschrieben.

Wechselrichter & Speicher (Modbus TCP)

  • SolarEdge (z. B. SE7K, SE9K)
  • Fronius (z. B. Symo 17.5 mit Fronius Smartmeter)
  • Kostal mit KSEM (Kostal Smart Energy Meter) oder ohne (z. B. Plenticore Plus 10)
  • Huawei (z. B. SUN2000 mit DTSU666 Power Meter), Huawei Emma
  • SMA mit Smartmeter (z. B. Sunny Tripower STP8-10-3AV-40) oder Sunny Home Manager 2.0
  • Victron (z. B. Cerbo GX mit EM24, MultiPlus-II; Easy Control GX) inkl. Batterieleistung
  • E3DC
  • GoodWe mit oder ohne Smartmeter (z. B. GW10KN-ET mit WiFi/LAN-Kit v2) inkl. Batterieleistung
  • SunGrow
  • AlphaESS (z. B. Smile T10)
  • Solarwatt
  • FoxESS
  • SAX Power Heimspeicher (mit EnFluRi-Sensor) inkl. Batterieleistung

Smartmeter & Speicher (HTTP)

  • Shelly 3EM und Shelly Pro 3EM
  • powerfox poweropti
  • sonnenBatterie (z. B. eco 8.0)
  • IR-Leseköpfe am Stromzähler (z. B. mit Tasmota, Bitshake)

Wallboxen

  • Heidelberg / Amperfied Energy Control
  • SENEC Wallbox pro s (baugleich)
  • Walther Werke Basic Evo Pro (baugleich)
  • Amperfied connect.home, connect.business, connect.solar über Modbus TCP – auf Anfrage

Energiemanager

  • evcc (per MQTT oder als emulierter go-eCharger)
  • openWB und openWB 2.0 (per MQTT oder als emulierter go-eCharger)
  • Solaranzeige (als emulierter go-eCharger)
  • Android-App Wallbox Steuerung

Smart Home

  • Home Assistant (per MQTT oder HTTP, Auto-Discovery als Laborfunktion)
  • ioBroker
  • openHAB (per HTTP)
  • IP-Symcon (per HTTP)
  • Loxone (über virtuelle Ausgangsverbinder)
  • Node-RED / RedMatic

Vorab prüfen mit wbecModbus

Das kostenlose PC-Tool wbecModbus prüft, ob dein Wechselrichter oder Smartmeter per Modbus TCP erreichbar ist und welche Werte er liefert – noch bevor du ein wbec kaufst.

wbecModbus auf GitHub

Dein Gerät ist nicht dabei?

Schreib mir, welchen Wechselrichter oder Smartmeter du hast. Oft geht es trotzdem – etwa über einen IR-Lesekopf am Zähler, einen Energiemanager wie evcc oder die Android-App „Wallbox Steuerung“, die sehr viele Geräte unterstützt.

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